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Auf nur 13 Hektar beengter Innenstadtfläche zeigt der Frankfurter Zoo eine Vielzahl teilweise sehr seltener Tierarten und zahlreiche einzigartige Tierhäuser. Da zwangsläufig auf die Haltung großer
Herden von Huftieren und weite Freianlagen verzichtet werden muß, konzentriert man sich hier darauf, unter Einsatz ausgefeilter Technik dem Besucher die Welt ausgewählter Tiergruppen nahezubringen. Das beginnt bei
den Klimalandschaften, Aquarien und Terrarien des Exotariums, den Affenhäusern mit ihren Freianlagen und den berühmten Zuchtgruppen vor allem der Menschenaffen, und gipfelt in den Nachttier-Anlagen des
Grzimek-Hauses. Weltruf genießen auch die Vogelhallen. Bekanntheit erlangte der Zoo in der Öffentlichkeit durch Prof. Grzimek, in der Fachwelt mit der Zucht seltener Tierarten. Der Zoo Frankfurt ist einer der bedeutendsten Zoos Europas, obgleich er den Status eines Pionier-Zoos an andere Parks mit besseren Entwicklungsmöglichkeiten
abgeben mußte. Einer der Gründe ist, daß der dringend benötigte, aber politisch immer wieder verzögerte “Außenzoo” noch immer nicht zur Verfügung steht. Mit der Umsetzung des 1999 beschlossenen Masterplans wird es nun aber wieder neue, zeitgemäße Gehege im alten Zoo und einen neuen "Ökozoo" am Geiersberg vor den Toren der Stadt geben.
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